Götter der Menschen: Gedichte

Wenn es stimmt, dass Gedichte die Sprache von Göttern sprechen …

Ob es Götter gibt oder nicht, mag eine andere Frage sein.

Ihre Sprache zu kennen, sollte es sie geben, könnte durchaus von Nutzen sein.

Wer möchte und zum Beispiel von der Website Die Götter hier her kommt, kann hier gern sein Gedicht einstellen.

Vorschlag: Schreib dein Gedicht in den Kommentar. 

Du kannst mir aber auch eine Email schreiben. 

Ich ordne es dann ein, wohin es passt.

Heine hat übrigens auch Gedichte zu den Göttern Griechenlands geschrieben. Und zwar genau zwei. Eines als junger, stürmisch, spöttischer Dichter.

Das zweite schrieb er zwanzig Jahre später. Weniger spöttisch. Oder noch spöttischer?

Bei Heine weiß man das nie so ganz genau. Lies am besten selbst.


Götter Gedichte

Götter, die unendlichen

Alles geben die Götter, die unendlichen, 
Ihren Lieblingen ganz,
Alle Freuden, die unendlichen, 
Alle Schmerzen, die unendlichen, ganz.
© Goethe, 1777 in einem Brief an die Gräfin zu Stolberg

Apoll schwört auf Styx

muss Phaethon geben den Wagen.
Phaethon weiß nicht was er tut.
Er lässt sich von Apollos Wagen
Hoch hinauf in den Himmel tragen.
Und kann ihn nicht lenken
Kommt schnell in große Not,
Zeus Blitz holt ihm vom Himmel.
Phaethon ist tot.
© Shen, 2009   

Eine traurige Geschichte, ja. Phaeton ist ein Sohn von Helios, dem ursprünglichen griechischen Gott der Sonne
Als Sohn des Sonnengottes bestand er darauf, den Himmelswagen seines Vaters zu führen. Als dieser nicht da war. 
Helios mochte darauf nie wieder seinen Sonnenwagen lenken und gab die Zügel des Sonnenwagens in die Hände von Apollon. 

Götter lieben Gedichte

Götter lieben Gedichte –
ihrer Göttlichkeit gewidmet.
Da sind sie wie
Menschen.
© Angel

Götter & Göttinnen kommen und gehen …

Das Göttliche in dir, um dich,
Mit dir,
Zwischen männlich und weiblich,
Es formt sich.
Beim Kommen, beim Gehen,
Und Spielen,
Formt es sich,
Es formt sich selbst.
© Angel, auf die-goetter.de


Menschen und Götter

Alles Vergängliche
Ist uns ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Nun wird’s Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
So wird’s getan;
Die kommenden Götter
Zieh’n uns hinan.
© Angel, nach den letzten Versen von Goethes Faust, 2. Teil. 

Geändert im Vergleich zu Goethes Versen habe ich so wenig wie möglich. 
Abgesehen von den beiden letzten Zeilen habe ich zuvor nur drei Worte verändert:
In der 2. Zeile statt: nur ⇒ uns.
In der 4. statt: hier ⇒ Nun.
In der 6. statt: hier ⇒ So.

Die Fassung von Goethe: Faust, 2. Teil, 5. Akt: 

CHORUS MYSTICUS.
Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird’s Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier wird’s getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.

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2 Gedanken zu „Götter der Menschen: Gedichte“

  1. Gedicht
    Wenn die Hunde bellen,
    In der Stadt,
    Gelehrte laufen,
    ihre Füße platt
    ,Den in jeder Zeit,
    Ein Hund versteckt,
    Ein Stück der Warheit zeigt,
    Den bellen wir,
    und beißen,
    wie soll ein Mensch,
    Das je begreifen,

    Und wurde es euch,
    Den Dichter und Denker,
    doch angekündigt,
    wo fange ich bloss an.

    Den überall,
    sind unsere Federstriche,
    Immer wieder auf der Schliche,
    Fortsetzung um Fortsetzung,
    Ein teil der Geschichte.

    So ist der Zyklus
    der Autoren,
    Den Rätsel rät wer suchen will,
    Den 33 für uns zum Vergleich,
    Wer ist gesiebt?
    Und wer ist wirklich reich?

    Antworten

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